Franz-Stock-Komitee für Deutschland e.V.

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Pontifikalamt zum 100. Geburtstag von Franz Stock

Pfarrer Franz Schnütgen, Weihbischof Dr. Wiesemann, Paderborn und Bischof Aubertin, Chartres

Pontifikalamt

mit Bischof Aubertin, Chartres,
Weihbischof Dr. Wiesemann, Paderborn und
Pfarrer Franz Schnütgen
in der St.-Johannes-Kirche Neheim,
So., 26.09.2004, 09.30 Uhr

anschließend
Empfang
im Foyer des St.-Ursula-Gymnasiums
Engelbertstr. 43, 59755 Arnsberg

Live-Übertragung des Gottesdienstes im

Ein Höhepunkt zum 100. Geburtstag von Franz Stock ist das Pontifikalamt mit Bischof Aubertin aus Chartres, Weihbischof Dr. Wiesemann aus Paderborn und Pfarrer Franz Schnütgen in der St.-Johannes-Kirche Neheim. Die Messe wird live im ZDF übertragen und von der Pfarrgemeinde St. Johannes vorbereitet.

„Wenn du gerufen wirst, musst du gehen“ ist das Leitwort des Gottesdienstes. Es ist Abbé Stocks Tagebüchern entnommen und drückt den Glauben dieses Priesters an Gottes Führung auch in schwierigen Zeiten aus.

Den Gottesdienst gestaltet musikalisch ein Projektchor bestehend aus Kirchenchor St. Johannes, Neuer Chor Neheim und MGV Westfalia unter der Leitung von Kantor Hartwig Diehl.

Lesung: 1 Tim 6,1-16
Evangelium: Lk 16,19-31
Lieder aus dem GL: 425 / 489 / 427 / 428

Predigt von Weihbischof Wiesemann >>>

Bilder aus dem Gottesdienst >>>

Bilder vom anschließendem Empfang >>>

Im Anschluss an den Gottesdienst findet ein Empfang im Foyer des St.-Ursula-Gymnasiusm, Engelbertstr. 43, 59755 Arnsberg statt. Dieser wird von den Pfarrgemeinden St. Johannes, St. Michael, St. Franziskus und vom Franz-Stock-Komitee vorbereitet.

weitere Veranstaltungen zum 100. Geburtstag >>>


Pressebericht

DER DOM 40/2004 vom 03.10.2004

ZDF übertrug zum 100. Geburtstag von Franz Stock
einen Gottesdienst aus Arnsberg-Neheim

Arnsberg-Neheim. Ein besonderer Gottesdienst aus einem besonderen Anlass: Zum 100. Geburtstag des aus Neheim stammenden Franz Stock übertrug das ZDF am vergangenen Sonntag eine hl. Messe aus der St.-Johannes-Baptist-Kirche in Arnsberg-Neheim. „Durch sein Wirken hat er den Grundstein für die Zukunft nach dem Krieg gelegt“, die Rolle des Geistlichen für die Versöhnung zwischen Deutschland und Frankreich stellte Weihbischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann in den Mittelpunkt seiner Predigt. Dies brachte auch eine große Gruppe aus Frankreich symbolisch zum Ausdruck, die gemeinsam mit dem Bischof aus Chartres, Bernhard Aubertin, am Gottesdienst teilnahm.

In den Tagen zuvor hatte das rund 25-köpfige Team des Mainzer Senders die frisch renovierte Kirche zwar nicht gerade in ein Fernsehstudio verwandelt, aber sie schon für die Übertragung vorbereitet: Scheinwerfer wurden installiert oder Podeste für die Sängerinnen und Sänger des Kirchenchores aufgebaut.

Am Tag vor der Sendung stehen dann vor der Generalprobe am Abend die „kalten Proben“ auf dem Programm: In einem Testdurchlauf werden einzelne Elemente des Gottesdienstes durchgespielt, um zu prüfen, ob sie in der geplanten Form für die Live-Übertragung geeignet sind. Noch stehen in manchen Positionen einzelne Messdiener der Kamera im Weg oder die Altarkerzen müssen noch ein wenig verrückt werden, weil sie sonst die Gesichter der Zelebranten, zu denen auch Dechant Franz Schnütgen gehört, verdecken würden.

In der Zwischenzeit bespricht Weihbischof Wiesemann mit Pater Max Cappabianca OP noch einige Details.

Der Paderborner Weihbischof hat zwar kein „Lampenfieber“, schließlich ist dies nicht sein erster Fernsehgottesdienst, doch müssen noch einige Fragen geklärt werden. Pater Max, wie ihn das ZDF-Team kurz und knapp nennt, ist Beauftragter der Deutschen Bischofskonferenz für die katholische Fernseharbeit. Er hat das Drehbuch für diesen Gottesdienst geschrieben und ist Ansprechpartner für die Gemeinde und das Fernsehteam. Der junge Pater nimmt auch im Vorfeld Kontakte auf, wie in diesem Fall mit dem Franz-Stock-Komitee aus Arnsberg.

Aufnahmeleiterin Petra Ziegler kann in der Zwischenzeit schon einige Punkte auf ihrem Probenplan abhaken. Da die Live-Übertragung nach genau 45 Minuten abbricht, muss der Zeitplan genauestens eingehalten werden. „Wir haben aber auch ein paar Zeitpuffer, die uns etwas Flexibilität bringen“, erläutert sie. So könne man etwa eine Liedstrophe wegfallen lassen, wenn man merke, dass die Zeit knapp wird. All dies muss bereits im theologischen Konzept des Gottesdienstes berücksichtigt sein.

Davon, dass der Gottesdienst aus der Geburtsstadt von Franz Stock ein Höhepunkt in der Reihe von ZDF-Fernsehgottesdiensten gewesen ist, dürften sich am vergangenen Sonntag rund eine Million Zuschauer überzeugt haben.
Andreas Wiedenhaus

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