Franz-Stock-Komitee für Deutschland e.V.

Start

Beiträge

Chartres

Kathedrale ChartresChartres befindet sich in der Gegend "La Beauce", etwa 100 km südwestlich von Paris, und hat etwa 42.000 Einwohner. Es liegt in der Region "Centre" und ist Hauptsitz des Departements "Eure et Loir".
Die Stadt hat eine lange Geschichte, das zum Beispiel dadurch bewiesen wird, das dort urspruünglich die "Carnutes" ansässig waren, die jedoch im Jahre 51 durch die Römer überwältigt wurden.

Sehenswürdigkeiten der Stadt:

Chartres ist vor allem berühmt wegen seiner Kathedrale, die auf einer Anhöhe steht und die ganze Stadt überragt. Ihre Architektur, die Glasmalerei und die Steinmetzarbeiten sind einmalig. Die Kathedrale wurde von Bischof Fulbert im 11. Jahrhundert eingeweiht, bevor der romanische Bau im Jahre 1194 durch einen Brand zerstört wurde.

Das Innere der Kathedrale, sie ist 132m lang und 64m breit, ist durch eine vollendete Harmonie und Ausgeglichenheit gekennzeichnet und ist mit über 4000 Statuen und Figuren gekennzeichnet. Die Fenster stammen zu einem großen Teil aus dem 12. und 13. Jahrhundert, die Buntglasfenster erzählen Szenen aus der Bibel, zu den berühmtesten zählt das Fenster mit "Der Blauen Jungfrau (Notre Dame de la Belle Verrière)".

Natürlich nicht vergessen darf man die Kirche "St. Jean Baptiste de Rechèvres". Hier liegt Franz Stock, der Namensgeber unserer Schule. Er hat in Chartres zahlreiche Erinnerungen hinterlassen, er war im zweiten Weltkrieg Leiter des Gefangenenlagers für deutsche Theologiestudenten. Dort wurden rund 700 deutsche Priester ausgebildet, die man "Chartrenser" nennt. Papst Johannes XXIII. sagte einst über Franz Stock:"Er ist nicht nur ein Name, sondern auch ein Programm." Vor seiner Zeit in Chartres hat Franz Stock auch viel in Paris gewirkt, indem er tausende von zum Tode verurteilten Soldaten begleitet hat und so als Wegbereiter der deutsch-französischen Freundschaft gilt.. Am 1.März 1998, Franz Stocks 50. Todestag, kamen zahlreiche Persönlichkeiten, unter ihnen auch der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl, zur Einweihung seines neuen Grabes.

Weiter zu erwähnen wären das "Musée des Beaux Arts" (eine Art Geschichtsmuseum), das "Musée des sciences naturelles et de la préhistoire" (Naturkundemuseum), das "Maison de l´Archéologe" (dort sind Funde aus der Umgebung ausgestellt), das "Centre international du vitrail" (hier sind Kunstwerke der Glasmalerei ausgestellt) und das berühmte "Maison Picassiette", was mit Porzelanscherben und Glas innen und außen verziert ist.

Quelle: Homepage des Franz-Stock-Gymnasiums Arnsberg

siehe auch:

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 23. Oktober 2012 18:19

Go to top